Schlafdruck - der Motor des Schlafs

Eine natürliche Sache

 

Wer schlecht schläft, versucht allen Schlaf mitzunehmen, der geht. Ein bißchen Sekundenschlaf hier und Nickerchen dort, langes Schlafen am Wochenende und das berühmte Einschlafen vor dem Fernseher.

 

Das genau verhindert aber den natürlich Schlafdruck. Schlafdruck ist der Druck des Körpers schlafen zu wollen. Er äußert sich in Müdigkeit. Wer der immer und jederzeit nachgibt, bringt seine natürlichen Rhythmen durcheinander.

 

Der Schlafdruck steigt im Laufe des Tages 

 

Je länger man wach ist, desto größer wird der Schlafdruck. Am Anfang des Schlaf ist er noch hoch und fällt dann im Laufe der Nacht immer mehr ab. Schon nach 2 bis 3 Stunden Schlaf ist er um die Hälfte reduziert. Zu Beginn der Nacht fällt er dann sehr schnell ab. Bereits nach dem ersten Drittel (also nach ca. 2 bis 3 Stunden) ist er um mehr als die Hälfte reduziert. Also wird man gegen morgen öfter wach. Nickerchen am Tag reduzieren den Schlafdruck und das ist gar nicht gut. Die Folge ist oft eine Schlafstörung in der Nacht. Weil der Druck nicht mehr da ist. Besonders nach 15 Uhr sollte alles unternommen, dass es zu keinem Dösen oder Einnicken kommt. 

 

Wachhalten am Tag und einen natürlichen Schlaf- Wach- Rhythmus einhalten, gehört den wichtigsten und elementarsten Maßnahmen, einen guten, natürlichen Schlaf einzuladen.

 

Schlaf muss man nicht lernen. Man muss nur lernen, ihn nicht zu verhindern!!!!!!