Warum schlafen wir?

Vieles ist erforscht worden rund um den Schlaf. Seid es das EEG gibt, weiß die Wissenschaft sehr viel mehr über den Schlaf, seine Stadien und was passiert.

 

Warum wir jedoch schlafen und mit uns sämtliche Tiere und sogar Pflanzen, gehört zu den spannendsten offenen Fragen der Biologe und Medizin. Klar, der Organismus regeneriert, das Immunsystem wird aktiv, Lerninhalte und Erfahrungen werden im Schlaf abgespeichert und der Mensch erwacht mit neuer Energie und kann ohne Schlaf nicht überleben, aber das gibt noch keine Antwort darauf, warum das so sein muss. Warum ein Drittel seines Lebens verschlafen? Ist das nicht Verschwendung von Zeit?

 

Es gibt zwar viele Spekulationen, aber genau weiß man nicht, warum wir schlafen

 

Mythen um den Schlaf

 

Gemäß der griechischen Mythologie ist Hypnos der Gott Schlafes und sein Bruder Thanatos ist der Gott des Todes. Beide wohnen in der Unterwelt, im Hades und sind Kinder der Nyx, der Göttin der Nacht. Der Schlaf ist also der kleine Bruder des Todes. Beide zeichnen sich durch ein Verschwinden der Sinnesbewußtseine aus.

 

Auch die Sprache enthält noch Worte mit Hinweis auf die Nähe des Todes: jemand ist "entschlafen" heißt er ist gestorben.

 

Kontrollverlust zeichnet den Schlaf aus. Das kann einerseits Angst machen durch die Bewußtlosigkeit, andererseits kann es aber auch eine Befreiung sein. Keine Kontrolle mehr haben müssen, nicht planen müssen, einfach nur sich abgeben kann sehr befreiend sein. Es gibt Menschen, den der Schlaf schwer fällt, weil sie dafür die Kontrolle abgeben müssen und solche, die aus den schwierigsten Situation in den Schlaf flüchten und sich so der Situation entziehen. Der Schlaf bewegt sich also zwischen Kontrollverlust und Kontrollgewinn.