Mit Einschlafritualen den Tag ausklingen lassen

Kein Fernsehen

 

Auch wenn es noch so schwer fällt: Fernsehen vor dem Zubettgehen ist keine gute Idee. Unterhaltung will anregend sein. Nachrichten beunruhigen. Meistens haben schlechte Nachrichten Vorrang.

 

Einschlafrituale

 

Etablieren Sie eine Kultur runter zu kommen und den Tag ausklingen zu lassen, ganz bei sich zu sein und zu genießen. Bereiten Sie Körper und Geist darauf vor, daß nun Ruhe angesagt ist. Ich habe gute Erfahrungen folgendem Einschlafritual

  • Abendspaziergang
  • klassiche Musik mit
  • Einschlaftee

Gute Gedanken

 

Schlaf heißt insbesondere Loslassen. Das braucht Vertrauen. Die Kontrolle abgeben. Wenn wir die Welt als beängstigend und gefährlich erleben, können wir schlecht Schlaf finden. Vieles ist eine Frage der Sichtweise.

 

Worauf richten wir unsere Aufmerksamkeit? Auf all die Probleme und Sorgen? Gibt es denn gar nichts, wo andere Menschen Sie unterstützt haben? Wo andere Ihnen geholfen haben? Vielleicht der Autofahrer, der schnell genug Ihre eigene Unaufmerksamkeit kompensiert hat und so einen Unfall verhindert hat? Der Mensch, der Ihnen ein Lächeln geschenkt hat? Dankbarkeit und Vertrauen zu kultivieren gehören zu den wichtigsten Maßnahmen einen guten Schlaf möglich zu machen. Nur schlecht und schlimm, das gibt es nicht. Selbst in den finstersten Zeiten gibt es Lichtblicke. Man muss sie nur sehen. Vielleicht fühlen Sie sich nicht geliebt? Vielleicht ist die Liebe anders als sie sich vorstellen, wie sie sein soll. Vielleicht kommt sie in einer Form und Sprache daher, die wir nicht erwarten?

 

Dankbarkeit, Vertrauen und Achtsamkeit

 

Achtsamkeittraining hat viel damit zu tun, zu sehen, was ist. Früher dachte ich, meine Gedanken und Gefühle, bilden die Realität ab. Heute weiß ich, was ich wahrnehme ist oft ein Spiegel meiner Gedanken und inneren Haltung.

 

Wie oft haben wir Konzepte, wie die Dinge sein sollen. Und wenn sie anders sind, sind wir enttäuscht oder ärgerlich. Oder wir versuchen gar, sie zu kontrollieren und ihnen unseren Willen aufzuzwingen.

 

In Kontakt sein mit dem, was wirklich passiert und nicht nur, mit dem, was wir meinen, was passiert, macht zufrieden und dankbar.

 

Was wir immer, immer wieder tun und denken, färbt unseren Geist und die Wahrnehmung. Und dann werden wir genau so. Achtsamkeit hat damit zu tun, wo schauen wir hin? Was nimmt der Geist war? Was treibt ihn dazu, genau das wahrzunehmen und das andere nicht? Was ist wirklich Realität? Komplizierte Fragen. Achtsamkeit ist ein Weg, die Arbeit seines eigenen Geistes zu erkunden. Was Sie dann letztlich kultivieren, liegt an Ihnen.