Regelmäßigkeit sorgt für guten Schlaf

Der Schlaf liebt Regelmäßigkeit. Feste Zubettgehzeiten und noch wichtiger feste Aufstehzeiten. Das reguliert die biologischen Rhythmen.

 

Leben ist Rhythmus

 

Chronobiologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Rhythmen des Lebens beschäftigt und wie man sich mit ihnen synchronisiert. Das Herz hat einen Rhythmus, die Atmung, die Jahreszeiten, die Verdauung. Nicht nur Musik hat einen Rhythmus, sondern die meisten lebendigen Vorgänge.

 

Ich habs anfangs für völlig unwichtig gehalten!! Aber es wirkt!!! Nicht mutmaßen, sondern ausprobieren. Nehmen Sie sich vor, für die nächsten 6 Wochen eine regelmäßige Schlafenszeit und Aufstehzeit einzuhalten. Am besten auch am Wochenende. Wählen Sie die Schlafzeiten am Anfang eher etwas kürzer, um den Schlafdruck zu erhöhen und machen Sie keinen Mittagsschlaf.

 

Natürliche Schlaf-Wach-Rhythmen einhalten

 

Klar, wer schlecht schlafen kann, möchte gern jeden möglichen Schlaf mitnehmen. Also schläft man morgens länger, wann immer es geht. Für den betreffenden Tag ist das eine Erleichterung, aber langfristig ist das nicht hilfreich. Im Gegenteil.

 

Der natürlich Rhythmus wird vor allem durch das Licht und die Dunkelheit gesteuert. Licht weckt und hält wach. Der frühe Morgen hat Frische, Erwachen und Vitätität. Dunkelheit lockt Melatonin und fährt unsere Aktivität runter. Möglicherweise hat die Erfindung der Glühbirne Schlaflosigkeit begünstigt.

 

Gewöhnen Sie sich an regelmäßige Zeiten. Stehen Sie auf, auch, wenn Sie evt. nur die Hälfte der Zeit geschlafen haben. Die Regelmäßigkeit ist enorm förderlich und auch wenn es am Anfang schwerfällt, es erhöht den Schlafdruck und ist langfristig hilfreicher als bis um 11 Uhr morgens zu schlafen, dann mal wieder um 8 Uhr aufzustehen, mal um 22 Uhr ins Bett zu gehen, mal Auszugehen und erst um 2 Uhr ins Bett kommen usw.

 

Auch wenns anfangs hart ist, es hilft.

 

Regelmäßigkeit gehört zu den absoluten Basics für einen guten Schlaf.

 

Ausprobieren!