Schlafprobleme

Gedanken und Gefühle, die den Schlaf rauben.

 

Sorgen, Ärger und Ängste können einem den Schlaf rauben. Was am Tag durch Aktivität ausgeblendet werden kann, klopft in der Nacht umso heftiger an und begünstigt Schlafprobleme.


Gefühle und Gedanken, die wir tagsüber nicht wahrgenommen habene, alle Mechanismen, die wir tagsüber so drauf hatten, um uns vor Unangenehmem zu drücken, klopfen in der Ruhe der Nacht, ganz allein mit uns selber, umso lauter an. Immer und immer wieder kaut man in Gedanken die Probleme durch auf der Suche nach einer Lösung. So können Schlafprobleme entstehen.

 

Dieser Teufelskreis kann zum Selbstläufer werden.Viele Karrieren von Schlafgestörten beginnen mit einem konkreten Problem oder belastenden Lebenssituationen:

  • Sorge um den Arbeitsplatz
  • Geburt eines Kindes
  • Tod eines nahestehenden Menschen
  • Krankheit
  • Prüfungssituation
  • Trennung

und vieles mehr.

 

Schlafstörungen neigen sehr dazu chronisch zu werden und fortzubestehen, wenn der Auslöser schon längst vorbei ist. Dann wird das Schlafproblem selbst zum Problem.

 

Das Schlafproblem verselbstständigt sich

 

Ohne Schlaf sind wir weniger konzentriert, reizbarer, haben ein schlechteres Gedächtnis und sind weniger leistungsfähig. Schlaf ist lebensnotwendig. Ohne guten Schlaf, kein gutes Leben. Insofern ist es verständlich, dass die Sorge bei Schlafproblemen darum ins Unermessliche wächst. Ständig schaut man auf den Wecker, wartet auf den Schlaf, sorgt sich, wie man morgen seine Leistung bringen soll - und nichts unterhält das Schlafproblem mehr als diese Sorge.

 

In diesen Fällen kann Achtsamkeitstraining und eine schlaffreundliche Lebensführung einen guten, natürlichen Schlaf wieder einladen. Erzwingen kann man ihn nicht, aber wenn man weiß, was es ihm schwer macht und was den Schlaf begünstigt, dann kann man selber erstaunlich viel tun um Schlafprobleme zu lösen.

 

Wann zum Psychologen?

Probleme kommen und gehen und gehören zum Leben. Bei manchen kommt man aber selbst nicht weiter. Vielleicht rät Ihnen Ihr Arzt dazu einen Psychologen aufzusuchen oder Sie haben selbst das Gefühl festzuhängen.

 

Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder nutzen Sie ein probatorische Sitzung bei einem Psychologen.

 

Es gibt eine Fülle von psychischen Problemen, die zusammen mit Schlafstörungen kommen. Wer nicht mit sich im Reinen ist oder mit der Welt, wer Ängste hat oder Depressionen, wenn ein altes Trauma immer wieder anklopft, dann gibt es gute Fachleute, die Ihnen helfen können. Sprechen Sie Ihren Arzt oder einen Psychologen an, wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Therapie machen sollten. Haben Sie keine Angst davor. Auch und gerade, wenn Psycho unbekanntes Terrain ist. Es gibt hervorragende Therapien und vielen kann geholfen werden.


Mein Schlafcoaching kann und will keine psychologische Behandlung ersetzen.